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Aktuelle Nachrichten

„Aktive Mobilität“ zur Erreichung der Klimaziele

Laut VCÖ sind im Vorjahr in Österreich die CO2-Emissionen des Verkehrs zum vierten Mal in Folge gestiegen. Die sogenannte „Aktive Mobilität“ ist hier eine Möglichkeit, die Klimaziele – wie die Reduktion der Treibhausgas-Emissionen – zu erreichen. mehr...

(kunid) Das Bewusstsein für die Bedeutung der „Aktiven Mobilität“ steigt in der Politik zunehmend, wie etwa der „Masterplan Gehen“ oder der „Masterplan Radfahren“ zeigen. Ziel ist es etwa, den Radverkehrsanteil bis zum Jahr 2025 auf 13 % zu verdoppeln: mit einer positiven Konsequenz für das heimische Gesundheitssystem.

Die Experten des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) schicken voraus: Die Klimaziele, die sich Österreich gesetzt haben, sind nur mit der sogenannten „Aktiven Mobilität“ erreichbar.

Zur Datenlage: In Österreich sind laut VCÖ 19 % der Pkw-Fahrten kürzer als zweieinhalb Kilometer, 40 % kürzer als fünf Kilometer – Distanzen, die problemlos aktiv, also mit eigener Körperkraft, zurückgelegt werden können.

Dabei sind die Vorteile der aktiven Mobilität nicht von der Hand zu weisen: Während in Europa ein mit dem Pkw zurückgelegter Kilometer Kosten von durchschnittlich 11 Cent für die Gesamtgesellschaft verursacht, schaffen Radfahren und Gehen einen gesellschaftlichen Nutzen – vor allem durch Einsparungen im Gesundheitssystem – im Wert von 18 beziehungsweise 37 Cent je Kilometer, so die Verkehrsexperten.

Die volkswirtschaftlichen Kosten, die durch ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel entstehen, betragen in Österreich jährlich acht bis zwölf Mrd. Euro. Eine Verdoppelung des Radverkehrsanteils auf 13 % würde den Gesundheitsnutzen durch das Radfahren auf über eine Mrd. Euro jährlich erhöhen.

Beispiele für Aktive Mobilität

In Wien sind nur ein Drittel der Flächen von Gemeindestraßen für das Gehen und Radfahren vorgesehen, zwei Drittel der Flächen sind Fahrbahnen für den Kfz-Verkehr. In einer Befragung von zuständigen Personen in Gemeinde- und Bezirksverwaltungen Österreichs nannten rund zwei Drittel ein unvollständiges Radverkehrsnetz als Barriere auf dem Weg zu einer Verdoppelung des Radverkehrsanteils in Österreich.

Am Beispiel der schwedischen Verkehrssicherheitsstrategie für aktive Mobilität: Dort gilt ein Verkehrssystem erst dann als sicher, wenn sich ein zwölfjähriges Kind darin eigenständig und sicher bewegen kann.

Um diesbezüglich notwendige Maßnahmen identifizieren zu können, hat wiederum Amsterdam seit Juni des Jahres 2018 eine „Junior Rad-Bürgermeisterin”, die alltägliche Radfahrprobleme aus der Sicht von Kindern thematisiert.

Radverkehr als Wirtschaftsmotor

Laut VCÖ wurden im Vorjahr mehr als 475.000 Fahrräder in Österreich verkauft, so viele wie seit zehn Jahren nicht mehr. In der Fahrradproduktion entstehen Schätzungen zufolge pro Mio.-Euro Umsatz drei- bis viermal so viel Beschäftigung wie in der Autoindustrie.

Insgesamt werden dem Radverkehr in Österreich direkte und indirekte Arbeitsplätze im Ausmaß von 18.000 Vollzeit-Äquivalenten zugeordnet, die in unterschiedlichen Sektoren entstehen, wie dem Bau und Erhalt von Radverkehrsinfrastruktur, über Handel und Produktion, bis hin zum Radtourismus.

In Straßen mit reduziertem oder keinem Kfz-Verkehr erzielt der Einzelhandel hohe Umsätze. Beispiele dafür sind die Kärntner Straße in Wien, die Grazer Herrengasse oder die Ende 2018 eingeführte Umweltzone im Zentrum Madrids.

„Gesünder ankommen“

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt für Erwachsene Bewegung mit mittlerer Intensität im Ausmaß von mindestens 150 Minuten pro Woche. Dies entspricht einer halben Stunde pro Werktag, was etwa durch bewegungsaktiv zurückgelegte Arbeitswege in den Alltag integriert werden kann.

Es werden zwar 40 % der Freizeitwege und 33 % der Einkaufswege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt, jedoch nur 14 % der Arbeitswege und 9 % der Dienstwege.

Fazit: Schwingen Sie sich auf Ihren Drahtsessel oder machen Sie sich zu Fuß auf den Weg: Sie kommen gesünder an.


Heimische KMU unterschätzen Naturgewalten

Wenig Risikobewusstsein herrscht hierzulande bezüglich möglicher Naturkatastrophen. Dabei können diese für Unternehmen existenzbedrohend sein. Wo man sich also informieren kann. mehr...

(kunid) Mehr als 500 Millionen Euro an Schäden sind durch Naturkatastrophen im Vorjahr in Österreich entstanden. Insbesondere Klein- und Mittelunternehmen unterschätzen die Risiken, denen sie ausgesetzt sind, wie eine aktuelle Studie des KFV zeigt. Vielen Unternehmen fehlen Informationen, vor allem auch vor Investitionsentscheidungen.

Mit Ausnahme von Erdbeben hat es im Vorjahr „alles“ gegeben, die Schäden erreichten hierzulande eine Höhe von mehr als 500 Mio. Euro.

Othmar Ederer, Vizepräsident des Versicherungsverbandes (VVO), ist es diesbezüglich ein Anliegen, darauf hinzuweisen, dass es Möglichkeiten gibt, Präventionsmaßnahmen einzuleiten: „Je besser die Präventionsmaßnahmen sind, desto leichter ist es, Versicherungsschutz zu gewähren.“

Volkswirtschaftlicher Schaden

Das Hochwasser von 2002 verursachte Schäden von rund vier Mrd. Euro, was seinerzeit zu einem merklichen Einbruch des Wirtschaftswachstums geführt hat.

Und auch heuer ist wieder mit hohen Schäden zu rechnen, die Gewitter- und Blitzsaison liegt noch vor uns. Langfristig muss man von mehr als 200 Mio. Euro pro Jahr ausgehen.

Unternehmen zu wenig vorbereitet

Während Studien zeigen, dass das Risikobewusstsein der Privathaushalte stetig steigt, trifft dies auf heimische KMU nicht zu, so Othmar Thann, Direktor des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV).

In einer aktuellen Studie hat das KFV 500 österreichische Klein- und Mittelunternehmen, die ihren Sitz allesamt in Gefährdungsgebieten haben, zu ihrer Risikoeinschätzung befragt.

Demnach glaubt nur knapp mehr als die Hälfte der Betriebe in Gemeinden mit Hochwasser-Gefahrenzonen, dass für sie ein Risiko besteht. Und 59 % der KMU in Gefahrenzonen haben laut Studie keine konkrete Vorgehensweise für den Katastrophenfall geplant.

Hohe Schäden bei KMU

Dabei ist ein Drittel der KMU schon einmal direkt durch die Folgen eines Extremwetterereignisses betroffen gewesen, bei 27 % von ihnen war der Schaden dabei so hoch, dass es zu einer Betriebsunterbrechung gekommen ist.

Vor allem im Produktionssektor ist ein Ausfall der Leistung für viele Betriebe existenzbedrohend. Dazu kommt, dass die wenigsten Betriebe um Mittel aus dem Katastrophenfonds ansuchen.

Unterschätzte Gefahr Blitzschlag

Häufig unterschätzt wird auch die Gefahr von Blitzeinschlägen. Derer gibt es in Österreich zwischen 100.000 und 200.000 jährlich, rechnet Gerhard Diendorfer, Leiter des österreichischen Blitzortungssystems Aldis, vor. Blitze sind „absolut unvorhersehbar“, so Diendorfer.

Im Jahr 2017 beispielsweise sind Blitze für fast 19 % aller Brände verantwortlich gewesen und haben Brandschäden von mehr als 16 Mio. Euro verursacht.

Praktisch jedes Unternehmen verfügt heute über elektronische Geräte, die bereits dann Schaden nehmen, wenn ein Blitz in der Nähe eines Gebäudes einschlägt. Blitzstrom- oder Überspannungsableiter können hier Schutz bieten.

Wirksamer Blitzschutz

Sachschäden durch Blitze machen aber nur einen kleinen Teil der Gesamtschäden aus, teuer wird es, wenn es etwa zu einem Produktionsausfall kommt.

Diendorfer rät daher Unternehmen, Geräte nicht im Baumarkt einzukaufen. Sinnvoll ist es, einen Fachmann mit der Erstellung eines Schutzkonzepts zu beauftragen.

Häufig fehlt es aber am Bewusstsein, dass man einem Risiko ausgesetzt ist: Wenn das System funktioniert hat, bemerkt man es nicht – nur wenn ein Schaden passiert, entsteht eine Negativstimmung.

Wie sich Unternehmen informieren können

Versicherer können „solide Grundinformationen“ für KMU bereitstellen, betont Ederer.

Die Plattform „Hora“ etwa, die Auskunft über das Risiko von Hochwasser, Blitzschlag oder Schneelasten für jeden beliebigen Standort in Österreich gibt, wird täglich 800 Mal genützt.

Dennoch müsste die Inanspruchnahme deutlich höher sein: geht es doch um das eigene Unternehmen. Keinesfalls sollte man daher auf einen umfassenden Versicherungsschutz verzichten.


Unsere Kinder sind im Straßenverkehr jetzt besonders gefährdet

Gegen Schulende müssen Autofahrer besondere Vorsicht walten lassen: Im Juni verunglücken die meisten Kinder als Fußgänger oder mit dem Fahrrad. mehr...

(kunid) Nach dem verregneten Mai haben Anfang Juni endlich sommerliche Temperaturen Einzug gehalten. Das schöne Wetter lädt vor allem Kinder zu Aktivitäten im Freien ein – erhöhte Aufmerksamkeit ist also weiterhin für alle Verkehrsteilnehmer Pflicht. Es geht um unsere Kinder! Fahren Sie also vorsichtig!

Der Juni war in den vergangenen drei Jahren mit insgesamt 1.020 verunglückten Kindern unter 15 Jahren der unfallträchtigste Monat, erklärt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger.

Besonders betrifft das Kinder, die entweder zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind: 11 % der als Fußgänger verunglückten Kinder fallen in den Juni, bei den Radlern sind es sogar 17 % (Quelle: Statistik Austria).

Diese Werte übertreffen sowohl die Monate davor als auch die Sommermonate danach, in denen der Freizeitanteil wesentlich höher ist.

Warum Kinder im Straßenverkehr besonders gefährdet sind

Die Expertin des Mobilitätsclubs erläutert: „Sind die Kleinen erst einmal sicher auf zwei Beinen unterwegs, ist ihr Entdeckerdrang enorm.“ Und auch Fortbewegungsmittel wie Dreirad, Tretauto oder Roller werden immer interessanter und tragen zu einem noch höheren Bewegungsradius bei.

Insbesondere Kinder im Kindergarten- und Volksschulalter sehen, hören und reagieren nicht so wie Erwachsene.

Räumliche Wahrnehmung fällt ihnen schwer, sie können Entfernungen noch nicht gut abschätzen, haben längere Reaktionszeiten, sind sehr spontan und leicht ablenkbar.

Und meistens fehlt ihnen aufgrund der geringen Körpergröße der Gesamtüberblick.

Kindliches Gefahrenbewusstsein richtig einschätzen

Eltern sollten ihrem Nachwuchs als Vorbild dienen, sie sollten zu einem verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit dem Straßenverkehr anleiten.

Dabei kommt der Vorbildwirkung besondere Bedeutung zu: Gehsteigbenützung, Bedeutung der Ampelfarben, Straßenüberquerung an Zebrastreifen, auch wenn dafür ein Umweg notwendig ist, Blicktechniken: all das sollte nicht nur trainiert, sondern auch aktiv vorgelebt werden.

Kinder sind vom Vertrauensgrundsatz ausgenommen

Die Lust an der Bewegung steht auch bei älteren Kindern oft im Vordergrund. Die Verwendung von Fahrrädern, E-Tretrollern oder anderen elektronischen Spiel- und Sportgeräten erfolgt dabei meist intuitiv. Sichere und kontrollierte Beherrschung, hinken hingegen manchmal hinterher, ebenso Kenntnis und Anwendung einfacher Verkehrsregeln.

Das ist nicht nur für Eltern und Aufsichtspersonen, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer herausfordernd.

Vor allem Autofahrer sollten sich stets der geringeren Risiko- und Gefahrenwahrnehmung von Kindern bewusst sein – daher sind Kinder auch zu Recht vom Vertrauensgrundsatz ausgenommen.

Verkehrserziehungsprogramme

Die ÖAMTC Fahrtechnik bietet unter www.oeamtc.at/verkehrserziehung verschiedene, auf das jeweilige Alter abgestimmte Verkehrserziehungsprogramme an.

„Das kleine Straßen 1x1“ richtet sich an Kinder, die knapp vor dem Schulanfang stehen. Schritt für Schritt lernen die Kleinen das richtige Verhalten auf dem Gehsteig, das Überqueren der Straße und wie man im Auto der Eltern oder im Bus möglichst sicher unterwegs ist.

Gerade im städtischen Raum ist es oft schwierig, mit Kindern im geschützten Raum Radfahren zu üben. Mit dem neuen Mobilitätspark wird sowohl Schulkindern im Rahmen der freiwilligen Radfahrprüfung als auch Eltern, die mit ihren Kindern privat trainieren möchten, eine kostenlose Möglichkeit geboten.

Und auch in Graz betreibt der Mobilitätsclub einen Verkehrserziehungsgarten am Gelände der ÖAMTC-Landeszentrale, der Eltern und Kindern kostenlos zur Verfügung steht.


O sole mio! 70 % der Österreicher planen heuer Sommerurlaub

Laut Europ Assistance Urlaubsbarometer 2019 zählen die Österreicher zu den reisefreudigsten Menschen in Europa. Welche Top-Ausflugsziele die Österreicher gesehen haben müssen und warum. mehr...

(kunid) Wohin zieht es diesen Sommer die Österreicher und wie viel sind sie bereit auszugeben? Welche Länder sind Top und welche Flop und welche Motive stehen im Vordergrund? Das Reisebudget der Österreicher ist laut Europ Assistance jedenfalls unverändert auf hohem Niveau.

Die Österreicher lieben die Sonne und den Strand: 70 % der Österreicher planen heuer einen Sommerurlaub – so viele wie noch nie zuvor und in keinem anderen Land Europas.

Damit zählt Österreich laut dem 19. Urlaubsbarometer der Europ Assistance zu den reisefreudigsten Ländern.

An der repräsentativen Studie zur Reiseplanung 2019 haben 12.000 Befragte in zehn europäischen Ländern sowie in Amerika und in Brasilien teilgenommen. In Österreich wurden 1.000 Personen befragt.

Österreicher sind reisefreudig und spendabel

Nach 66 % im Vorjahr planen heuer 70 % der Österreicher einen Sommerurlaub und liegen mit diesem Wert vor den Franzosen (69 %) und den Belgiern (65 %) sowie deutlich über dem europäischen Mittelwert von 63 %.

Die Österreicher packen nicht nur gerne ihre Koffer, sie greifen auch tief in die Urlaubskassa: Das durchschnittliche Urlaubsbudget liegt nahezu unverändert hoch bei 2.627 Euro (-1%) und wird nur noch von jenem der Schweiz mit 2.856 Euro übertroffen.

Besim Akinci, Geschäftsführer von Europ Assistance Österreich und Schweiz, erklärt: „Die Wirtschaft boomt, die Arbeitslosigkeit ist gesunken, der Wohlstand gestiegen. Das spiegelt sich auch im Reiseverhalten der Österreicher wider. Wir rechnen für das kommende Jahr mit einem positiven Trend für die Reisebranche.“

Urlaub in Österreich und am Meer

Im eigenen Land ihren Urlaub verbringen, das wollen in erster Linie die Franzosen (56 %), gefolgt von den Polen (52 %) und den Spaniern (51 %).

2 7% der Österreicher planen einen Sommerurlaub innerhalb der Landesgrenzen – mehr als der Durchschnitt in Europa (22 %).

Ebenfalls 27 % der Österreicher planen einen Urlaub in Italien, 21% in Kroatien und jeweils 12% in Spanien und Deutschland. Spanien und Italien zählen insgesamt zu den Hauptreisezielen der Europäer, gefolgt von Griechenland und Portugal.

Das Meer liegt mit 67 % - wie jedes Jahr - unangefochten an der Spitze der Wunschliste der Österreicher. Nur für die Italiener (68 %) ist der Urlaub am Strand noch wichtiger. 19 % der Österreicher planen einen Städteurlaub, 16 % zieht es in die Berge, 23 % wollen aufs Land und 20 % planen eine Tour durch ein oder mehrere Länder.

Zeit mit Familie und Freunden

Zu den wichtigsten Aktivitäten des Sommerurlaubs zählt für 47 % der Österreicher, ausreichend Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen (der Europa-Schnitt liegt bei 45 %).

Relaxen folgt mit 44 % (Europa: 54 %) und kulturelle Erlebnisse mit 37 % (Europa: 42 %).

Weniger Arbeit im Urlaub

Von 64 auf 69 % gestiegen ist die Zahl jener Österreicher, die im Urlaub für ihren Arbeitgeber nicht erreichbar sind.

Österreich liegt damit im Europa-Durchschnitt und wird hier nur von den Deutschen (70 %), den Franzosen (71 %) und den Briten (76 %) übertroffen.

Einmal den Eiffelturm sehen

Erstmals wurden die Österreicher auch nach jenen Orten oder Monumenten befragt, welche sie zumindest einmal in ihrem Leben besichtigen möchten:

An erster Stelle steht hier der Eiffelturm (bei 19 % der Befragten), es folgen die Pyramiden von Gizeh (12 %).

An dritter Stelle wird die Freiheitsstatue (10 %) genannt, gefolgt von der Chinesischen Mauer (9 %) und dem Taj Mahal und Machu Picchu (jeweils 7 %).

Ökologische Aspekte gewinnen an Bedeutung

Der ökologische Fußabdruck der Reise spielt bei der Auswahl der Urlaubsdestination für 17 % der Europäer und 15 % der Österreicher eine Rolle.

Wichtiger ist den Europäern, ob im Urlaubsland Gefahren wie soziale Unruhen und Naturkatastrophen bestehen und ob sie der Sprache im Urlaubsland mächtig sind.

Besim Akinci: „Knapp ein Drittel der Österreicher interessieren sich für nachhaltiges Reisen. Dennoch berücksichtigen nur 15 % dies auch in ihrer Urlaubsplanung. Aber wir sehen einen Wandel, der sich mehr und mehr durchsetzt.“

Reisende erwarten, dass sich Touristikunternehmen um Nachhaltigkeit kümmern und die Branche reagiert. „Jeder größere Reiseveranstalter verfügt mittlerweile über ein eigenes Nachhaltigkeitsmanagement und bemüht sich um entsprechende Labels und Zertifikate. Gerade der Tourismus ist auf eine intakte Natur und Umwelt angewiesen“, so Akinci abschließend.


So zufrieden sind die Österreicher mit ihrer Arbeitsstelle

Je höher die Position im Unternehmen, desto höher die Verbundenheit mit diesem. In einer neuen Studie geben 8 von 10 Arbeitnehmer an, dass sie sich ihrem Arbeitgeber gegenüber verbunden fühlen. mehr...

(kunid) Österreichische Arbeitnehmer fühlen sich laut einer aktuellen EY-Jobstudie zu einem überwiegenden Teil ihrem Arbeitgeber „verbunden“ und sind grundsätzlich zufrieden mit ihrem Job. Aber: So gut wie jeder zweite Mitarbeiter wäre einem Wechsel in ein anderes Unternehmen nicht abgeneigt – wenn die Bezahlung stimmt.

Wie zufrieden sind die Österreicher mit ihrem Unternehmer? Mit dieser und ähnlichen Fragen beschäftigt sich die neue EY-Jobstudie. Laut dieser können sich Unternehmen vor allem auf ihre erfahrenen Mitarbeiter verlassen: 32 % der Arbeitnehmer über 50 Jahren fühlen sich mit ihrem Arbeitgeber sogar sehr eng verbunden, während das bei den bis zu 20-Jährigen nur 20 % von sich sagen.

Gleichzeitig machen sich 10 % der Arbeitnehmer unter 35 aktiv auf die Suche nach einem neuen Arbeitgeber, aber nur 3 % der über 50-Jährigen.

In keiner Altersklasse ist die gefühlte Arbeitsplatzsicherheit außerdem so hoch wie bei den ältesten Befragten: 44 % schätzen ihren Arbeitsplatz als sicher ein, in allen anderen Altersgruppen sind es nur jeweils 35 %.

Arbeitsplatz(un)sicherheiten

Derzeit machen sich 16 % der Befragten Sorgen um ihren Arbeitsplatz. Vor allem die Beschäftigten in der Gesundheitsbranche (83 %) schätzen ihren Arbeitsplatz als eher unsicher ein.

Im Dienstleistungsbereich und in der Bauwirtschaft fürchten Arbeitgeber dagegen derzeit kaum den Verlust ihres Jobs: 33 % beziehungsweise 32 % schätzen ihren Arbeitsplatz als sicher ein.

Ingrid Rattinger, Managing Partner Talent bei EY Österreich: „Die meisten Beschäftigten müssen sich keine Sorgen um ihren Job machen. Im Gegenteil: Da die Wirtschaft gerade brummt, werden gute Mitarbeiter auf dem Arbeitsmarkt rar. Unternehmen tun deshalb inzwischen deutlich mehr für die, die bereits an Bord sind – sei es durch attraktive Arbeitszeiten, Home-Office oder sonstige Anreize.“

Mehrheit der Arbeitnehmer hält sich für unterbezahlt

Immerhin 57 % der Arbeitnehmer in Österreich halten sich für „unterbezahlt“ – nur 43 % denken, dass sie für ihre Leistung genauso viel verdienen sollten, wie sie tatsächlich bekommen.

Im Durchschnitt liegt die geforderte Mehrbezahlung bei knapp 13,7 %, wobei Frauen mit 11,1 % deutlich weniger fordern als Männer (16,2 %). Dennoch hält eine Mehrheit von 65 % das Gehaltsgefüge im eigenen Unternehmen für absolut oder überwiegend „fair“.

Besonders fair bezahlt fühlen sich aktuell Arbeitnehmer im Handel (72 %), der Industrie (71 %) und der Bauwirtschaft (69 %). Unter den Dienstleistern halten hingegen nur 57 % das Gehaltsgefüge in ihrem Unternehmen für fair.

Die größten Gehaltssprünge fordern Arbeitnehmer in der Industrie (+25,1 %), der Dienstleistungsbranche (+18,2 %) und der Bauwirtschaft (+15,9 %).

Jeder Vierte sieht sich nach einer neuen Stelle um

Immerhin 28 % der Arbeitnehmer in Österreich schauen sich derzeit tatsächlich auf dem Arbeitsmarkt um. Bei Männern liegt der Anteil mit 30 % höher als bei Frauen (26 %).

In den Altersklassen der bis 20-Jährigen und 21- bis 35-Jährigen ist der Anteil derer, die aktiv oder gelegentlich nach einem neuen Arbeitgeber Ausschau halten mit jeweils 37 % am höchsten. Bei Arbeitnehmern über 50 Jahren beträgt der Anteil nur 15 %.

Als wichtigstes Motiv für die Suche nach einer neuen Stelle nennen die Befragten überwiegend eine bessere Bezahlung (59 %). Während sich 63 % der Männer durch monetäre Anreize von einem neuen Arbeitgeber überzeugen ließen, sind es bei Frauen 55 %.

Die Wechselbereitschaft anfeuern würden auch interessantere Arbeitsinhalte (36 %), eine kürzere Wegzeit in die Arbeit (26 %) oder Weiterentwicklungsmöglichkeiten (19 %).

Arbeitnehmer fordern mehr Aufstiegsmöglichkeiten

Nur jeder Vierte (24 %) sieht aktuell für sich im eigenen Unternehmen gute Karrierechancen. Nur 21 % der Frauen sehen ihnen entsprechende Möglichkeiten, während es bei den Männern 25 % sind.

Der Anteil der Arbeitnehmer, die für sich Aufstiegschancen beim aktuellen Arbeitgeber erkennen, sinkt mit steigendem Alter: Während bei den Berufseinsteigern im Alter von bis zu 20 Jahren noch 37 % Karrieremöglichkeiten sehen, sind es in der Altersgruppe der 21- bis 35-Jährigen nur noch 30 % und bei den Best Agers über 50 schließlich nur noch 16 % der Arbeitnehmer.

Das Gefühl des Stillstands auf der Karriereleiter führt bei vielen Arbeitnehmern zu Unzufriedenheit: Knapp zwei Drittel (64 %) der Männer und die Hälfte (50 %) der Frauen fordern mehr Aufstiegsmöglichkeiten in ihrem Unternehmen.


Ernst Krusch  |  Versicherungsmakler & staatlich geprüfter Vermögensberater
Anton Kleinoschegstraße 58d/2, 8051 GRAZ  |  office@ernstkrusch.at  |  Tel.: 0664/2107840  |  Fax: 0316/226974