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Den Österreichern ist eine „Krebsversicherung“ leider zumeist unbekannt

(kunid) Mit der Bekanntheit einer Krebsversicherung ist es hierzulande nicht weit her, wie eine aktuelle österreichweite Umfrage zeigt: Drei Viertel der Befragten haben noch nichts davon gehört.

Ende vergangener Woche war der Weltkrebstag (konkret: der 4. Februar). Anlässlich dessen hat die Donau Versicherung eine Umfrage in Auftrag gegeben. Gefragt wurde nach „Dingen, die besonders ängstigen“.

Die Ergebnisse der Befragung im Folgenden – abgefragt wurde auch die persönliche Gefährdungslage. Diese interessante Frage ist umso interessanter, als wir alle ja gerade mit konkreten Bedrohungen, aber auch mit numinosen Ängsten zu kämpfen haben.

Die größten Ängste

Eine der ersten Fragen war, welche aus einer Liste von Themen „Sie zurzeit am meisten“ ängstigen.

Kaum überraschend: Ganz vorne liegen eine Covid-19-Erkrankung, gefolgt von finanziellen Nöten, und dem Angstphänomen „Wirtschaftskrise“.

Auf den nächsten Plätzen folgen „eine sonstige schwere Erkrankung“ und steigende Lebenshaltungskosten.

Covid verdrängt andere Erkrankungen aus dem Bewusstsein

Die Befragten sollten auch angeben, inwieweit sie die folgende Aussage unterschreiben würden: „Die Covid-19-Krise/das Virus verdrängt andere bedrohliche Erkrankungen aus dem Bewusstsein“.

34 % stimmen dieser Aussage voll, weitere 46 % „eher“ zu.

Nur 20 % können sich mit ihr eher oder gar nicht identifizieren.

Krebs und Covid-19

Konkret gefragt, welche Erkrankungen „am meisten Sorge“ bereiten, liegt in dieser Umfrage Krebs an erster Stelle (42 %), Covid-19 wurde von 30 %, psychische Erkrankungen von 21 % genannt.

Die Zahlen sind also klar – das Erstaunlich ist aber: Den meisten Menschen ist gar nicht klar, dass man sich gegen Krebs versichern lassen kann.

Krebsversicherung den meisten unbekannt

Über eine Zusatzversicherung „im Gesundheitsbereich“ verfügen nach eigenen Angaben 32 % der Befragten, 68 % nicht.

Von speziellen Krebsversicherungen haben 72 % der Befragten noch nichts gehört. Die restlichen 28 % wissen von solchen Versicherungen; eine abgeschlossen zu haben, sagt in dieser Gruppe etwa jeder Sechste (17 %).

Ein Drittel für Abschluss einer Krebsversicherung offen

„Wenn Sie noch keine Krebsversicherung besitzen, wie wahrscheinlich werden Sie in den nächsten fünf Jahren eine derartige Versicherung abschließen?“ So lautete folglich die sich aufdrängende Frage.

Aufgeschlossen ist dafür nur eine Minderheit: 4 % der 951 Befragten ohne Krebsversicherung bezeichnen einen Abschluss als „sehr“, weitere 30 % als „eher“ wahrscheinlich. Ein besonders häufig genanntes Argument dafür sind „finanzielle Absicherung und Vorsorge“, mit Abstand gefolgt vom „hohen Risiko einer Erkrankung“.

Für knapp die Hälfte (47 %) der Befragten ohne Krebsversicherung ist ein Abschluss in den nächsten fünf Jahren „eher“, für 19 % „sehr“ unwahrscheinlich. Oft werden finanzielle Gründe ins Treffen geführt.

Risikoeinschätzung und Zufriedenheit mit der Gesundheit

Eine Rolle für die Zurückhaltung mag auch spielen, dass nur ein kleiner Teil für sich persönlich ein größeres Risiko sieht, an Krebs zu erkranken. Auf einer siebenstufigen Skala halten es nur 3 % für sehr hoch (Stufe 1), weitere 5 % ordnen sich Stufe 2 zu.

Die große Mehrheit der Österreicher fühlt sich auch recht gesund: 24 % sind mit ihrem Gesundheitszustand sehr, weitere 47 % eher zufrieden, 22 % wenigstens „teils, teils“. 8 % sind eher oder sehr unzufrieden.

In diesem Sinne: Bleiben Sie gesund! Und fragen Sie Ihren Berater nach der für Sie passenden Krebsversicherung – Ihr Umfeld und Ihre Gesundheit werden es Ihnen danken!

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