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Viele Österreicher müssen in ihr Homeoffice investieren

(kunid) Laut „VAV Wohnbarometer 2021“ arbeiten 20 % der Bevölkerung häufig oder ausschließlich von zuhause aus. Aber, und jetzt kommt die Krux: 26 % der Wohneinheiten, die für Homeoffice genützt werden, sind dafür nicht geeignet. Knapp ein Drittel musste Investitionen tätigen, um das Zuhause überhaupt erst Homeoffice-tauglich zu machen.

Hand aufs Herz: So leicht (und das ist wahrscheinlich noch eine Untertreibung) fällt uns allen gerade das Homeoffice gar nicht.

Wahrlich eine „unter den Nägeln brennende Untersuchung“: Im Rahmen der aktuellen Studie zum Wohnbarometer ließ die VAV Versicherung die Österreicher zur Nutzung ihres Domizils als Homeoffice bzw. zur Eignung für die Arbeit daheim befragen.

Die Ergebnisse sind bemerkenswert: Jeder fünfte Befragte (konkret: 18 %) hält seine Wohnung für weniger oder gar nicht geeignet für die Verlagerung des Arbeitsplatzes in das Wohnobjekt.

Für 29 % ist die Frage des Homeoffice mangels Notwendigkeit oder Gelegenheit nicht relevant. Die Einschätzung als nicht geeignet unter den restlichen Befragten beträgt daher beachtliche 26 %!

Veränderungen: Gekommen, um zu bleiben

Unterschiede gibt es zwischen Mietern und Eigentümern: Von den Menschen, die in Eigentum leben, halten 13 % ihr Zuhause für die Fernarbeit weniger oder nicht geeignet, bei den Mietern sind es 24 %.

In Summe äußerte sich aber knapp mehr als die Hälfte der Befragten zustimmend: Immerhin 22 % der Probanden bezeichneten ihr Heim als sehr geeignet, 29 % als zumindest einigermaßen passend.

Sven Rabe, Vorstandsvorsitzender der VAV Versicherung, meint dazu: „Die Tendenz zu Homeoffice wird über Corona hinaus anhalten und in weiten Teilen zu einer Veränderung der Anforderungen an Wohnraum führen.“

Jeder dritte Berufstätige arbeitet daheim

Unter den Studienteilnehmern arbeiten 20 % ausschließlich oder häufig von zuhause aus.

Bereinigt um die nicht oder nicht mehr Berufstätigen ergibt sich ein prozentueller Anteil an Heimarbeitern an der Gesamtbevölkerung von 32 %.

Auffallend ist, dass 37 % der Studienteilnehmer, die nie daheim arbeiten, ihr Wohnobjekt für zumindest einigermaßen geeignet für berufliches Arbeiten sehen.

Corona fordert Investitionen ins Homeoffice

39 % der Homeworker steht ein bereits früher eingerichteter Bereich mit schon früher angeschafften Arbeitsmitteln zur Verfügung.

31 % mussten hingegen Anschaffungen tätigen, um ihr Heimbüro für die neuen, coronabedingten Ansprüche fit zu machen. Dies betrifft alle Berufs-, Alters- und Einkommensgruppen. Besonders stark vertreten sind mittlere Einkommensgruppen bei Beamten und Angestellten.

Zudem nahmen mehr Männer (36 %) als Frauen (27 %) Investitionen vor.

Klar ist: Die veränderte Nutzung von Wohnraum führt in jedem Fall auch zu einem Anpassungsbedarf des Versicherungsschutzes. Eine Beratung bei einem Fachmann lohnt sich auch hier in jedem Fall!

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