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Diese Autos fahren die Österreicher

(kunid) So sieht Österreichs Kfz-Bestand aus: Bei den Personenkraftwagen gab es 2020 einen Zuwachs um 1,0 % auf 5 Millionen. Rechnet man noch die Anhänger hinzu, so waren knapp acht Millionen Fahrzeuge zugelassen – alles in allem eine Steigerung um 1,6 %. Häufigste Pkw-Marke ist VW, vor Audi und BMW. Die höchste Kfz-Dichte hat das Burgenland, die niedrigste Wien.

Wichtig zu wissen ist immer: Welches Auto fährt der Nachbar? Und, interessant zu wissen, ist natürlich auch: Wie viele Fahrzeuge gibt es in Österreich insgesamt?

So hatte der „österreichische Fuhrpark“ letztes Jahr knapp daran gekratzt, jetzt ist die Schwelle überschritten: Zum Jahresende 2020 waren erstmals mehr als sieben Millionen Kraftfahrzeuge in Österreich zugelassen. Genau waren es 7,098.814. Im Jahresvergleich ist das ein Zuwachs um 1,5 %, wie den gerade von der Statistik Austria veröffentlichten Daten zu entnehmen ist.

Nicht ganz drei Viertel (71,7 %) davon waren Personenkraftwagen. Häufigste Antriebsart bei den Pkws blieb der Diesel (54,2 %) vor dem Benziner (43,1 %). Aber: Beide haben marginal an Anteilen verloren. Deutliche Zuwächse gab es bei Diesel/Elektro-Hybriden und Elektrofahrzeugen, vergleichsweise freilich (pandemiebedingt) auf sehr niedrigem Niveau.

Von den 5,09 Millionen Pkw wurden 224.492 im Jahr 2020 erstmals zugelassen, unabhängig vom Land der Erstzulassung (in Österreich oder importiert), so die Statistik Austria. Mehr als zwei Fünftel des Pkw-Bestands (41,1 % oder 2,09 Millionen Pkw) wurden vor 2011 zugelassen und sind somit älter als zehn Jahre.

VW häufigste Pkw-Marke vor Audi und BMW

Hinsichtlich der Pkw-Marken steht VW bei den Österreichern mit einem Anteil von 20,3 % klar am höchsten im Kurs.

Die Nummer zwei kommt aus demselben Haus: Audi erreicht einen Anteil von 7,6 %.

Danach folgen BMW (6,2 %), Skoda (6,1 %), Ford (5,8 %), Opel (5,6 %), Mercedes (5,6 %), Seat (4,2 %), Renault (4,1 %) und Peugeot (3,6 %).

Zulassungen nach Fahrzeugkategorien

Die Anzahl der Motorräder legte um 3,8 % auf 570.760 zu.

Ein Plus gab es unter anderem auch bei Wohnmobilen: Ihre Anzahl wuchs um 8,6 % auf 32.725, womit sich der Anstieg vom Jahr davor (+7,5 %) nochmals verstärkte.

Noch ein wenig stärker als die Kategorie „Kraftfahrzeuge“ wuchs die Kategorie „Anhänger“. Derer gab es zum Jahresende um 1,6 % mehr als ein Jahr zuvor, nämlich 848.723. Davon waren 39.874 Wohnanhänger, ein Plus von 1,8 %.

Zum Motorisierungsgrad

Den größten Anteil an Pkw-Zulassungen weist Österreichs flächenmäßig größtes Bundesland, Niederösterreich, auf (21,9 %), gefolgt von Oberösterreich (18,8 %), der Steiermark (15,2 %) und Wien (14,1 %).

Zuwächse wurden in allen Bundesländern registriert, dies in einer Bandbreite von +0,5 bis +1,4 %.

Stellt man die Anzahl der Pkw in Relation zur Bevölkerungsgröße, so führt das Burgenland die Liste mit 680,8 pro 1.000 Einwohner an, dahinter folgen Niederösterreich und Kärnten.

Auch bei den Kfz insgesamt liegt das Burgenland mit 991,1 Kraftfahrzeugen pro 1.000 Einwohner vorne, vor Niederösterreich und Kärnten. Die niedrigste Kfz-Dichte haben mit unter 800 die drei westlichen Bundesländer und – mit Abstand – die Bundeshauptstadt Wien (468,3).

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