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Öffnungen kommen doch früher

(kunid) Weil man mit dem Verlauf der Eindämmung des Corona-Virus zufrieden sein dürfe, wie Regierungsvertreter erklären, werde nunmehr der ursprüngliche Öffnungsplan beschleunigt. Der vergangene Woche vorgestellte neue Plan sieht laut Kanzler Kurz demnach vor, dass am 1. Mai sämtliche Dienstleister wieder aufsperren können (ausgenommen Freizeit-, Gastronomie- und Tourismusbetriebe).

Den 1. Mai 2020 dürfen wir uns jetzt schon im Kalender vormerken: Ab diesem Datum dürfen in Österreich Dienstleister wieder aufsperren.

Davon ausgenommen sind freilich Freizeit-, Gastronomie- und Tourismusbetriebe: Lokale und Kirchen dürfen voraussichtlich erst ab 15. Mai wieder öffnen, Schulen schrittweise.

Vorzeitige Öffnung

Am Dienstag vergangene Woche hat die Bundesregierung ihre weitere Vorgangsweise erläutert.

„Der bisherige Fahrplan hat nicht nur gehalten. Was wir uns vorgenommen haben, hat eine Entwicklung ermöglicht, die sehr gut ist und nicht nur gut – ja sie ist sogar so gut, dass vieles schneller möglich scheint“, sagte Vizekanzler Werner Kogler.

Dementsprechend könne man den vor Ostern vorgestellten Öffnungsplan weiterverfolgen, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz. „Aus derzeitiger Sicht spricht nichts gegen unsere Vorhaben“, so der Regierungschef.

Einige können schon früher wieder öffnen

Nunmehr sollen „ab 1. Mai alle Geschäfte wieder öffnen können und auch Dienstleistungen wieder angeboten werden können. Dieser Weg scheint aus heutiger Sicht möglich“, erklärte Kurz.

Es sollen also mit 1. Mai alle Geschäfte öffnen, aber auch Dienstleistungen wie Frisöre, Fußpflege, Maniküre und andere wieder angeboten werden können.

Natürlich wird es auch dort nötig sein, Mund-Nasen-Schutz zu tragen und den Sicherheitsabstand einzuhalten.

Und: Die Ausgangsbeschränkungen bleiben in ihrer derzeitigen Form bis Ende April aufrecht.

Eine Notbremsung ist immer im Bereich des Möglichen

Wie immer in den letzten Wochen betonten die Regierungsmitglieder, dass „prinzipiell nichts unumkehrbar“ ist.

Der Bundeskanzler präsentierte den Fahrplan demgemäß als Ausblick, „wie es die nächsten Wochen weitergehen kann und auch weitergehen soll, wenn die Zahl der Erkrankungen es hergibt“. Es bestehe immer die Möglichkeit, gegebenenfalls „die Notbremse“ zu ziehen.

Und auch der Vizekanzler bekräftigte abermals die „Entschlossenheit, sofort zu reagieren, wenn sich die Zahlen anders entwickeln“.

Bleibt zuletzt noch zu sagen: Gemeinsam schaffen wir es durch die Krise! Wir dürfen uns jetzt schon freuen, wenn wir uns „danach“ wieder in natura – und nicht mehr nur noch virtuell – wiedersehen dürfen.

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